Flash Player
Der allseits bekannte “Flash Player” stellt eine Softwarekomponente dar, die ursprünglich von Macromedia entwickelt sowie von Adobe übernommen wurde. Bei „Adobe Flash“ hingegen handelt es sich um eine Entwicklungsumgebung, die sogenannte SWF-Dateien erzeugt. Diese SWF-Dateien können mithilfe des Flash Players in unterschiedlichen Browser- sowie auf Betriebssystemen dargestellt und abgebildet werden. Damit dies einwandfrei funktioniert, ist es seitens des jeweiligen Browsers nötig, den Flash Player als sogenanntes Plug-In einzubinden. Beim Internet Explorer geschieht dies beispielsweise durch ActiveX. Hierbei sei weiters festgehalten, dass der Flash Player selbst in sich eigenständig und völlig separat auf dem Betriebssystem eingerichtet ist.
Im Hinblick auf das Betriebssystem Windows sprechen wir bei Betrachtung der verschiedensten Browser stets von derselben Komponentendatei. Genau genommen ist es so, dass Flash auf allen Systemen gleich dargestellt wird; dies liegt vor allem daran, dass Flash in der Regel nicht jenen Abweichungen in den jeweiligen Standards unterliegt, die für die unterschiedlichsten Browser generell üblich wären. Sollte sich jedoch die Ausnahme ergeben, dass Flash doch nicht auf allen Systemen gleich dargestellt wird, so könnte dies u.a. an der Hardwarekonfiguration liegen.
Was die jeweiligen zur Verfügung stehenden Schriftarten betrifft, so sei diesbezüglich angemerkt, dass diese im Rahmen des Authorings des Flashfilms eingebaut werden können. Dadurch kann gewährleistet werden, dass die Darstellung des Textes nicht von den verwendeten Schriftarten abhängig ist. In diesem Zusammenhang sei weiters erwähnt, dass für Entwickler und Programmierer eine Version des Flash Players existiert, die es ermöglicht, den Flash Player unterbrechen zu können, um ausgewählte SWF-Dateien infolgedessen zu debuggen.
Was den Schutz des geistigen Eigentums im Rahmen der Thematik des Flash Players so betrifft, so sei angemerkt, dass sich jene Inhalte und Texte, die beispielsweise in SWF-Dateien eingebaut wurden, im Vergleich zu Inhalten und Texten im umgebenden Browser schwerer extrahieren lassen. Außerdem ist es möglich, sogenannte gestreamte Inhalte mit einer DRM-Beschränkung zu versehen. Dies lässt sich beispielsweise mithilfe des Adobe Flash Media Servers oder der Adobe LiveCycle Management-Produktlinie erfolgreich realisieren.
Im Bezug auf die Skalierung sei außerdem festgehalten, dass sich der Film, welcher durch den Flash Player abgespielt wird, ohne spezielle Programmierungstechniken der vorgegebenen Auflösung anpasst. Dies bedeutet im Detail, dass die vorhandenen Inhalte in exakter Relation zur jeweiligen Auflösung des Films mitskaliert werden. Dadurch können jedoch im Hinblick auf Bitmaps Qualitätsabweichungen entstehen.
Abschließend sei angemerkt, dass die Skalierung von Flash-Filmen zunehmend an Bedeutung und Wichtigkeit gewonnen hat – dies vor allem aufgrund der Tatsache, dass Flash-Filme im Rahmen des Vollbild-Modus abgespielt und wiedergegeben werden können.